Eine Eisenpfanne einbrennen ist definitiv eine Aktion, die man draußen am Grill vornehmen sollte – ansonsten ist die Küche ruiniert. Die Eisenpfanne sieht nach dem Einbrennen nicht mehr so schön aus wie zuvor, dafür funktioniert sie aber umso besser. Wie das geht, erfährst du hier…

Das Einbrennen der Eisenpfanne dient zum einen dazu, eine schützende Patina zu erzeugen, die das Rosten der Bratpfanne verhindert – zum anderen hilft die Patina auch beim Braten dabei, dass nichts so leicht anbrennt. Das hier beschriebene Vorgehen eignet sich sowohl für Gußeisen als auch die hier zu sehende schmiedeeiserne Bratpfanne.

Zunächst spült man die Eisenpfanne gut aus, um etwaige Produktionsrückstände zu entfernen. Den Grill heizt man richtig hoch, eine willkommene Gelegenheit, das gute Stück auch mal wieder freizubrennen.

Eisenpfanne einbrennen

Die Eisenpfanne einbrennen: Mit Öl, Salz und Kartoffelschalen

Den Boden der Eisenpfanne bedeckt man komplett mit Sonnenblumenöl und gibt Kartoffelschalen und einen ordentlichen Schwung Salz dazu. Die Kartoffelschalen und das Salz dienen dazu, den bei schmiedeeisernen Pfannen werkseitig aufgebrachten Korrosionsschutz zu lösen – die Kartoffelschalen nehmen die gelösten Rückstände auf.

Den Mix brät man unter mehrfachem Wenden komplett durch, bis er schwarz wird. Das Ganze raucht natürlich sehr stark, weshalt ich dringend davon abraten würde, das Eisenpfanne einbrennen in der Küche zu machen – das zieht keine haushaltsübliche Dunstabzugshaube weg 😉

Anschließend wirft man die verbrannten Kartoffelschalen weg und lässt die Pfanne abkühlen. Dann kann sie mit warmem Wasser und einem Schwamm gereinigt werden (KEIN Spülmittel!). Trocknen und mit etwas Sonnenblumenöl einölen – fertig ist die eingebrannte Eisenpfanne.

Schmiedeeiserne Pfanne einbrennen

Beim zukünftigen Reinigen sollte ebenfalls immer auf Spülmittel verzichtet werden, da man sonst die Patina zerstört und man die Pfanne erneut einbrennen muss.

Die eingebrannte Eisenpfanne kann direkt benutzen werden. Eine echte Steak-Maschine für den Herd und super geeignet für Bratkartoffeln vom Grill 😋


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Kommentare: 1
  1. Nico79
    19. Januar 2016

    Da fällt mir ein: ich hab zuhause auch noch drei gusseiserne Pfannen rumliegen, die ich mal einbrennen müsste. ;)

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